Kooperation mit Schulen

Eine enge und konstante Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulsystemen – insbesondere den Fach- und Klassenlehrern ist uns besonders wichtig.

Hierbei geht es neben dem zeitnahen Austausch von schulischen Entwicklungsständen als auch der frühzeitigen Wahrnehmung von Leistungsdefiziten um eine – dem Entwicklungsalter und Entwicklungsstand – entsprechend gestützte Beschulung.

Dies gilt sowohl für klassische Unterrichtsinhalte und Beschulungskonzepte als auch – darüber hinaus – um das Verständnis und dementsprechend der möglichen Integration / Reduzierung von Auffälligkeiten in den Bereichen der sozialen und emotionalen Intelligenz bis hin zur Korrektur – sich abzeichnender – gruppendynamischen Entwicklungsprozessen.

Rollierend werden Entwicklungsstände und Entwicklungsgeschwindigkeit sowie die Auswirkung von Korrekturmaßnahmen besprochen und dementsprechend überprüft. Diese Gespräche finden in festen Abständen (außerhalb von Elternsprechtagen…) – telefonisch oder persönlich – mit den unmittelbar involvierten Personen statt.

Leistungsüberprüfungen durch eine entsprechende alltägliche Begleitung und Förderung innerhalb des Schulsystems, der Berufsvorbereitungsmaßnahmen und der späteren Berufsausbildung / Beschäftigung im Rahmen der erzieherischen Hilfen, tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihren schulischen und beruflichen Anforderungen besser gerecht werden können.

Dies setzt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Schule bzw. dem Ausbildungsbetrieb und eine Vernetzung der Erziehungshilfen mit der schulischen Förderung voraus.

Um gravierenden Leistungsschwächen entgegenzuwirken, halten wir gezielt eine Nachhilfe in Form einer institutionalisierten Hausaufgabenbetreuung vor. Diese wird durch den Einsatz eines zusätzlichen / individuellem Förderunterricht ergänzt, sollten punktuelle Leistungen dies erfordern (z. B. Klassenarbeiten oder Zeugnisnoten…).

Bei einer sich abzeichnenden problematischen / unsicheren Ausgangsposition werden sowohl für die Aufnahme in der Einrichtung als auch auf der Schule entsprechende „Verträge“ mit dem Jugendlichen geschlossen (Aufnahme auf „Probe“ / Zielprojektionen / Rahmenkorridor …).

Sollte eine Regelbeschulung nicht sinnvoll erscheinen, so bieten wir – in Absprache mit dem schulischen Integrationsbeauftragten – nach Feststellung der fehlenden Regelschulreife bzw. -eignung – eine integratives Beschulungskonzept „SchIf“ (Schulische Integrationsförderung) oder eine interne Beschulung an.

Beide Konzepte sind als zusätzliches Leistungsangebot konzipiert und dienen dem Ziel, eine spätere Regelbeschulung stufenweise vorzubereiten.